Erklärung des Notdienst Düsseldorfer Ärzte e.V. zum Todesfall Elias Mohammad

Der Notdienst Düsseldorfer Ärzte e.V. betreibt seit mehr als 25 Jahren die Notfallpraxis der in Düsseldorf niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Dabei stellt der Verein nur Einrichtung und Organisation zur Verfügung, damit diese Ärztinnen und Ärzte ihre eigene Verpflichtung, die Versorgung der Bevölkerung zu allen Zeiten im ärztlichen Notdienst zu gewährleisten, erfüllen können. Der Verein hat keinerlei Einfluss auf die unmittelbare ärztliche Behandlungstätigkeit in den Räumen der Notfallpraxis. Die Organisation des ärztlichen Notdienstes, insbesondere die Einteilung der Ärztinnen und Ärzte, obliegt der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Ärztekammer Nordrhein.

Die Notfallpraxis steht der Düsseldorfer Bevölkerung bei medizinischen Problemen außerhalb der normalen Praxisöffnungszeiten der Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung. Sowohl durch ihre Struktur als auch durch ihr Angebot ist die Notfallpraxis Düsseldorf vorbildhaft. Die Düsseldorfer Bevölkerung hat dort eine einheitliche Anlaufstelle für den ärztlichen Notdienst.

Die in der Notfallpraxis tätigen Ärztinnen und Ärzte arbeiten vertrauensvoll mit den anderen Leistungserbringern im Gesundheitswesen zusammen.

Der Verein bedauert den Tod des Kindes und wünscht der Familie viel Kraft in dieser für sie schwierigen Zeit.

Die gegen die Notfallpraxis erhobenen Vorwürfe können nicht nachvollzogen werden.
Der Verein hat keinen Einblick in Behandlungsabläufe und -unterlagen.

Daher sind keine Aussagen zur Behandlung möglich, weder in der Notfallpraxis noch in anderen Einrichtungen.

Das Kind wurde zwei Mal in der Notfallpraxis vorgestellt, und zwar am 22.12.2017 und am 25.12.2017.

Es herrschte kein starker Andrang im Bereich Kinder- und Jugendmedizin.

Stand: 2.1.2018

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